2014

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu, sodass Weihnachten und der bevorstehende Jahreswechsel in den Mittelpunkt rücken.

Im Namen aller ITC Mitarbeiter möchten wir uns heute ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Treue bedanken.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr.

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2014 von Julius Wolfgang Graf (Kommentare: 0)

Schubert + Edelmann GmbH erhält das Gütesiegel "Sicher mit System"

Das Unternehmen Schubert + Edelmann GmbH erhält durch die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) das Gütesiegel „Sicher mit System“ verliehen.

Bartholomä. Andreas Schmid vom Präventionsdienst Stuttgart übergab das Gütesiegel und gratulierte dem Geschäftsführer Manfred Grieser. Das berufsgenossenschaftliche Gütesiegel „Sicher mit System“ ist ein europaweit anerkanntes Arbeitsschutzmanagementsystem und bescheinigt mit der Zertifizierung, dass die Schubert + Edelmann GmbH ein funktionierendes und gelebtes Arbeitsschutzmanagementsystem eingeführt hat. „Arbeits- und Gesundheitsschutz haben bei uns einen hohen Stellenwert“, sagte Grieser. Der Fertigungsleiter des Unternehmens sehe das Thema als eine wesentliche Führungsaufgabe an. Neben der Qualität gehöre Arbeitsschutz zu den täglichen Themen in Gesprächen mit Beschäftigten und weiteren Führungskräften. Dies bestätige sich in vorbildlich geringen Zahlen an Arbeitsunfällen, die konstant niedrig lägen.
Schubert + Edelmann wurde 1977 gegründet und beschäftigt im Moment 79 Mitarbeiter am Firmensitz in Bartholomä. In der Fertigung steht die Firma für Zuverlässigkeit und Qualität in der Welt der Zerspanung. Die Schubert + Edelmann GmbH bildet jährlich drei Auszubildende aus. „Die Überzeugung für die Notwendigkeit des Arbeitsschutzes bei der täglichen Arbeit beginnt bei unseren Auszubildenden“, sagte Grieser. Auf Grundlage klarer Jahresplanungen an Schulungen und Aktivitäten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz werde das System kontinuierlich weiterentwickelt. Alle Mitarbeiter würden aktiv in das Thema eingebunden. Dabei wird die Firma durch die ITC Graf GmbH aus Heidenheim als „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ begleitet. Das Gütesiegel hat eine Gültigkeit von drei Jahren.
 
Diesen Bericht erhalten Sie auch als Download.

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Gefahrstoffe TRGS

Information über die Veröffentlichungen im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBI) vom 19.11.2014 bezüglich zwei Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), die schon im Mai 2014 vom BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) bekannt gegeben  wurden, aber erst mit der Veröffentlichung im GMBI) in Kraft getreten sind:

  • Neue TRGS 509 "Lagern von flüssigen und festen Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern sowie Füll- und Entleerstellen für ortsbewegliche Behälter"

und

  • Änderung der TRGS 510 "Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern". Die Änderung betrifft fachliche Klarstellungen an zwei Stellen dieser TRGS. Die Beschreibung der Änderungen finden Sie unter dem u. s. Link zu der TRGS 510.

Links:

Neue TRGS 509 "Lagern von flüssigen und festen Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern sowie Füll- und Entleerstellen für ortsbewegliche Behälter"

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-509.html

Geänderte und ergänzte TRGS 510 "Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern"

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-510.html

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Neufassung der Betriebssicherheits­verordnung

Die neu gefasste Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV, Artikel 1 der Artikelverordnung) dient der Verbesserung des Arbeitsschutzes bei der Verwendung von Arbeitsmitteln durch Beschäftigte und des Schutzes Dritter beim Betrieb von überwachungsbedürftigen Anlagen. Gleichzeitig soll die Neufassung dem Arbeitgeber, insbesondere den Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU), die Anwendung der Arbeitsschutzregelungen bei Arbeitsmitteln erleichtern und den Arbeitsschutz verbessern. Dazu wird die seit 2002 geltende Betriebssicherheitsverordnung konzeptionell und strukturell neu gestaltet. Bei bestimmten Dokumentationen und Prüfungen werden Doppelregelungen beseitigt, sowohl innerhalb der bisherigen Verordnung als auch zu anderen Rechtsvorschriften (z. B. zur Gefahrstoffverordnung und zum neuen Gewässerschutzrecht des Bundes (AwSV)). Konzeptionell und strukturell erfolgt eine Angleichung an andere moderne Arbeitsschutzverordnungen, insbesondere die Gefahrstoffverordnung.

Die neue Verordnung

  • trägt besonderen Unfallschwerpunkten Rechnung (Instandhaltung, besondere Betriebszustände, Betriebsstörungen, Manipulationen). Zudem werden erstmals
  • besondere Vorgaben zur alters- und alternsgerechten Gestaltung sowie zu
  • ergonomischen und psychischen Belastungen

bei der Verwendung von Arbeitsmitteln aufgenommen. Damit wird u. a. dem Anliegen der Bundesregierung Rechnung getragen, die Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen zu verbessern.

In der neuen Betriebssicherheitsverordnung finden sich allgemeine, für alle Arbeitsmittel geltende Anforderungen im verfügenden Teil, spezielle Anforderungen für bestimmte Arbeitsmittel in den Anhängen. Die Anforderungen an die sichere Verwendung von Arbeitsmitteln werden als Schutzziele beschrieben. Dadurch wird eine hohe Flexibilität für den Arbeitgeber erreicht. Die klare Trennung zwischen den Pflichten der Hersteller und der Arbeitgeber als Verwender von Arbeitsmitteln wird betont. Die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel müssen hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz dem Binnenmarkrecht entsprechen. Über die Gefährdungsbeurteilung werden ggf. zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich. Die bei älteren Arbeitsmitteln die in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten bereitende Bestandsschutzfrage wird gelöst.

Als wichtiges Element im Arbeitsschutz werden Prüfungen deutlich aufgewertet. In einem neuen Anhang 3 finden sich konkrete Prüfvorschriften für besonders gefährliche Arbeitsmittel (Krane, bühnentechnische Einrichtungen, Gasverbrauchseinrichtungen). Der neue Anhang kann zukünftig beim Vorliegen entsprechender Erkenntnisse um weitere besonders prüfpflichtige Arbeitsmittel ergänzt werden.

Bei den Prüfungen im Explosionsschutz werden die Regelungen neu gestaltet und dabei der Explosionsschutz insgesamt verbessert. Die Anforderungen an die Prüfer werden erstmals auf einem hohem Niveau in der Verordnung selbst festgelegt. Im Gegenzug müssen Prüfungen bei Anlagen mit brennbaren Flüssigkeiten künftig nicht mehr durch zugelassene Überwachungsstellen durchgeführt werden.

Nach Angaben von Fachleuten weisen über 50% der Aufzugsanlagen Mängel auf. Deswegen werden die Anforderungen an die Instandhaltung und an Prüfungen deutlich verbessert. Zudem soll eine neu, verbindliche Prüfplakette in der Aufzugskabine (vergleichbar KFZ- Prüfplakette) dazu beitragen, dass Aufzugsanlagen auch den vorgeschrieben Prüfungen zugeführt werden. Nach Schätzungen von Fachleuten werden bisher über 20% der Aufzüge nicht geprüft.

Die materiellen Anforderungen zum Brand- und Explosionsschutz finden sich künftig ausschließlich in der Gefahrstoffverordnung (Artikel 2 der Artikelverordnung). Damit wird eine einheitliche Betrachtung aller von Gefahrstoffen ausgehenden Gefährdungen in der Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung ermöglicht. Das Explosionsschutzdokument wird Bestandteil der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung.

Weitere Informationen bei BMAS Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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