Hydraulik-Schlauchleitungen prüfen | Befähigte Person werden
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Befähigte Person Hydraulik-Schlauchleitungen – DGUV-konforme Schulung

Werden Sie zur befähigten Person nach DGUV Regel 113-020 – mit der ITC Graf Schulung lernen Sie, Hydraulik-Schlauchleitungen fachgerecht zu prüfen, zu bewerten und sicher zu dokumentieren.

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Befähigte Person Hydraulik-Schlauchleitungen – DGUV-konforme Schulung

Warum müssen Hydraulikschlauchleitungen geprüft werden?

Hydrauliksysteme stehen unter hohem Druck und zählen zu den gefährlichsten Komponenten technischer Anlagen. Fehlerhafte oder beschädigte Schlauchleitungen zählen zu den größten Sicherheitsrisiken in Industrie, Maschinenbau und Instandhaltung. 

Nach der Betriebssicherheitsverordnung (§ 14 BetrSichV) und der DGUV Regel 113-020 müssen Hydraulikschlauchleitungen regelmäßig durch eine befähigte Person geprüft werden –spätestens alle 12 Monate oder nach besonderen Beanspruchungen (z. B. Unfall, Reparatur, Austausch).

Die Regelwerke umfassen:

  • Betriebssicherheitsverordnung (§ 14 und § 10)
  • TRBS 1203 – Befähigte Personen
  • DGUV Regel 113-020 „Hydraulik-Schlauchleitungen – Regeln für den sicheren Einsatz“
  • DGUV Information 213-850 „Hydraulik – sicherer Umgang mit Hydraulikflüssigkeiten“

Diese Vorschriften schreiben vor, dass Prüfungen regelmäßig und dokumentiert erfolgen müssen, um die Betriebssicherheit und Umweltschutzanforderungen einzuhalten.

Die ITC Graf GmbH bietet eine praxisorientierte Schulung zur befähigten Person für Hydraulik-Schlauchleitungen gemäß DGUV Regel 113-020, TRBS 1203 und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Mit der Qualifikation zur befähigten Person erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen, erhöhen die Betriebssicherheit und vermeiden Ausfallzeiten durch frühzeitige Erkennung von Mängeln.

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Wer darf Hydraulik-Schlauchleitungen prüfen?

Die Prüfung muss von einer Person durchgeführt werden, die für diese Aufgabe über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt. Nach TRBS 1203 ergeben sich diese insbesondere aus Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnaher beruflicher Tätigkeit.

Eine befähigte Person ist jemand, der über technische Kenntnisse, Berufserfahrung und aktuelle Fachkenntnisse verfügt, um den sicheren Zustand von Hydraulikleitungen und -systemen zu beurteilen.

Zu den Prüfaufgaben gehören u. a.:

  • Sicht- und Funktionsprüfung der Hydraulikschläuche
  • Kontrolle auf Leckagen, Quetschungen, Knicke und Materialermüdung
  • Überprüfung der Armaturen, Anschlüsse und Schutzvorrichtungen
  • Kontrolle der Beschriftung und Druckkennzeichnung
  • Dokumentation und Bewertung nach DGUV 113-020

Die befähigte Person entscheidet, ob eine Leitung weiterverwendet, ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden muss.

Wie oft müssen Hydraulikschlauchleitungen geprüft werden?

Eine allgemeingültige Prüffrist für jede Hydraulik-Schlauchleitung gibt es nicht. Der Arbeitgeber muss die Frist anhand der Gefährdungsbeurteilung festlegen und dabei unter anderem Beanspruchung, Umgebungsbedingungen, Herstellerinformationen und bisherige Prüfergebnisse berücksichtigen.

Die DGUV Regel 113-020 enthält empfohlene Prüfintervalle für unterschiedliche Beanspruchungen. Bei erhöhter Beanspruchung, festgestellten Schäden, Veränderungen oder außergewöhnlichen Ereignissen können kürzere Fristen beziehungsweise zusätzliche Prüfungen erforderlich sein.

Wie lange dürfen Hydraulikschläuche verwendet werden?

Alter allein lässt nicht erkennen, ob eine Schlauchleitung sicher weiterverwendet werden kann. Gleichzeitig darf ein äußerlich unauffälliger Zustand nicht automatisch als Nachweis unbegrenzter Verwendbarkeit angesehen werden.

Bei der Festlegung von Verwendungs- und Austauschfristen sind insbesondere die Empfehlungen der DGUV Regel 113-020, Herstellerangaben, Lagerdauer, Beanspruchung und Ergebnisse der bisherigen Prüfungen zu berücksichtigen. Abweichungen von empfohlenen Austauschintervallen müssen fachlich begründet und dokumentiert werden.

Wie läuft eine Hydraulikschlauchleitungen Prüfung ab?

Die Prüfung von Hydraulik-Schlauchleitungen folgt einem präzisen Ablauf, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser kritischen Komponenten zu gewährleisten. Der Prozess umfasst mehrere Schritte, die von einer befähigten Person durchgeführt werden:

  • Vorbereitung: Zunächst erfolgt eine sorgfältige Planung der Prüfung. Dies umfasst die Bestimmung der zu prüfenden Schlauchleitungen, die Festlegung der Prüffrequenz und die Bereitstellung der erforderlichen Ausrüstung.
  • Sichtprüfung: Die Prüfung beginnt mit einer visuellen Inspektion der Schlauchleitungen. Die befähigte Person überprüft auf äußere Beschädigungen, Verschleiß, Risse oder Undichtigkeiten. Die Dokumentation dieser Ergebnisse ist ein wichtiger Schritt.
  • Funktionsprüfung: Anschließend erfolgt eine Funktionsprüfung der Hydraulik-Schlauchleitungen. Dies kann das Prüfen auf Leckagen, Überprüfen des Drucks und die Überwachung der korrekten Fließeigenschaften umfassen.
  • Messungen und Tests: Je nach Anforderungen und Vorschriften werden spezifische Messungen und Tests durchgeführt. Dazu gehört beispielsweise die Prüfung der Schlauchlängen, die Messung des Innendurchmessers und die Bestimmung der Materialqualität.
  • Dokumentation: Alle Ergebnisse der Prüfung werden detailliert dokumentiert. Dies schließt die Erfassung von Mängeln und deren Schweregrad ein. Die Dokumentation dient als Nachweis für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung und ermöglicht gegebenenfalls notwendige Schritte zur Behebung von Problemen.
  • Empfehlungen und Maßnahmen: Basierend auf den Prüfergebnissen erstellt die befähigte Person Empfehlungen zur Instandhaltung, Reparatur oder den Austausch von Schlauchleitungen, wenn dies erforderlich ist.

Der Ablauf einer Hydraulik-Schlauchleitungen-Prüfung ist methodisch und dient dazu, die Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Welche Inhalte vermittelt die Schulung zur befähigten Person?

Die Schulung bei ITC Graf vermittelt praxisnah alle wichtigen Kenntnisse für die Prüfung von Hydraulikleitungen:

  • Aufbau, Funktion und Beanspruchung von Hydraulikschlauchleitungen
  • Erkennen von Schadensbildern und Alterungsprozessen
  • Prüfmethoden und Austauschintervalle
  • Kennzeichnung, Lagerung und Montagevorschriften
  • Dokumentation und Bewertung nach DGUV 113-020
  • Haftung und Verantwortung der befähigten Person

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Teilnehmende ein Zertifikat als befähigte Person zur Prüfung von Hydraulikschlauchleitungen, das zur eigenständigen Durchführung der Prüfungen berechtigt.

Wer kann befähigte Person für Hydraulikschlauchleitungen werden?

Mitarbeiter aus den Bereichen Instandhaltung, Monteure, Hydraulikdienstleister, Planer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte sowie alle Personen, die für den sicheren Zustand von Hydraulikschlauchleitungen verantwortlich sind und interessierte Personen dürfen sich gerne als befähigte Person ausbilden lassen, um Hydraulikschlauchleitungen selbst prüfen zu können.

Voraussetzungen nach TRBS 1203 sind:

  • eine technische Berufsausbildung (z. B. Mechaniker, Mechatroniker, Anlagen- oder Servicetechniker),
  • mehrjährige praktische Erfahrung im Umgang mit Hydraulikanlagen oder Instandhaltung,
  • sowie Kenntnisse der einschlägigen Vorschriften, insbesondere DGUV Regel 113-020, BetrSichV und TRBS 1203.

Auch Personen aus den Bereichen Wartung, Arbeitssicherheit oder technischer Service können befähigte Personen werden, wenn sie durch eine Schulung – wie bei ITC Graf – die erforderliche Fachkunde erwerben.

Welche Schäden werden bei der Prüfung beurteilt?

Bei der Prüfung werden die Hydraulik-Schlauchleitungen und ihre Einbausituation auf sicherheitsrelevante Auffälligkeiten beurteilt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Undichtigkeiten
  • Risse, Einschnitte und Scheuerstellen
  • Versprödung oder Verformung
  • sichtbare Einlagen beziehungsweise Drahtgeflechte
  • beschädigte oder korrodierte Armaturen
  • gelockerte Verbindungen
  • Knickstellen und unzulässige Biegeradien
  • Verdrehungen oder Zugbelastungen
  • thermische beziehungsweise chemische Einwirkungen
  • fehlender Schutz gegen äußere Beanspruchungen
  • unzureichende Kennzeichnung
  • überschrittene oder nicht nachvollziehbare Verwendungsdauer

Der konkrete Prüfumfang richtet sich nach Einsatzbedingungen, Gefährdungsbeurteilung, Herstellerangaben und dem Zustand der Leitung.

Prüfung selbst organisieren oder extern vergeben?

Unternehmen können geeignete Beschäftigte für die interne Prüfung qualifizieren oder einen externen Dienstleister beauftragen.

Wenn intern keine geeignete Person verfügbar ist oder die Prüfung extern organisiert werden soll, kann MPS die Hydraulik-Schlauchleitungen vor Ort prüfen und die Ergebnisse dokumentieren.

Befähigte Person – Hydraulik-Schlauchleitungen Prüfung

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FAQ – Häufige Fragen zur Prüfungen von Hydraulikschlauchleitungen

Bei ITC Graf dauert die Schulung ein Tag, abhängig vom Vorkenntnisstand und Praxisanteil. Die Schulung kombiniert rechtliche Grundlagen mit praktischen Prüfbeispielen.
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