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Emotionen am Steuer
Andere Verkehrsteilnehmer können ganz schön nerven. Dennoch sollten gerade Berufskraftfahrer(innen) ruhig und gelassen reagieren. Vogel zeigen, Schneiden, abruptes Abbremsen, Hupen, Drängeln oder Spur blockieren gehört dabei nicht dazu. Vielmehr hilft es wütenden Fahrerinnen und Fahrern sich in die Situation des anderen hineinzuversetzen.¹


01 I Gefährliches Handeln durch Emotionen
Emotionale Kompetenz nennt die Psychologie die Fähigkeit, eigene Gefühle zu erkennen und konstruktiv mit ihnen umzugehen. Personen, die beruflich viel fahren, sollten dies beherrschen. Oft drohen aber Emotionen das Steuer zu übernehmen. Diese Emotionen können zu Stress führen und uns zu gefährlichen Handlungen, wie riskante Überholmanöver oder rasante Fahrten verleiten. Deshalb müssen wir lernen, Emotionen und negative Gedanken loszulassen um so Stress zu vermeiden.¹


02 I Stresskiller
Zu 100 % lässt sich Stress nie vermeiden. Es gibt jedoch Methoden, die helfen sollen, den Stress kurz- und mittelfristig zu bewältigen.


Atemübungen:
Um akuten Stress zu mindern hat es sich bewährt einfach ein paar Mal tief durchzuatmen. Eine ruhige Atmung wirkt entspannend und fördert die Konzentration.


Positive Selbst-Programmierung:
Überlegen Sie, wie Sie bei Ungeduld, Aggression oder Hektik reagieren wollen. Vermeiden Sie hierbei negative Formulierungen und Verneinungen. Wählen Sie Sätze wie z.B. „Ich bin ruhig“ statt „Ich will mich nicht aufregen“. Weitere Beispiele für gute Formulierungen:

  • „Ich bleibe cool“ (bei Aggression, Ungeduld)
  • „Morgen ist auch noch ein Tag“ (bei Zeitnot, Hektik)


Uminterpretation der Situation:
Überlegen Sie, warum der andere Fahrer sich in diesem Moment so verhält bzw. versuchen Sie sich vorzustellen, wie Ihre Fahrweise auf den anderen wirkt. Machen Sie sich bewusst, dass Druck und Aggression von anderen meist gar nicht gegen Ihre Person gerichtet ist.


Bewegung:
Stress kann auch durch Bewegung abgebaut werden, z.B. mit Hilfe eines kleinen Spaziergangs oder ein wenig Gymnastik.


Gesunde Lebensführung:
Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte und machen Sie sich damit weniger anfällig für Stress. Achten Sie besonders auf:

  • Ausreichend und erholsamen Schlaf.
  • Eine gesunde Ernährung.
  • Körperliche Bewegung.
  • Eine Reduzierung der „Genuss“gifte.



03 I Dehn- und Lockerungsübungen
Ein lockerer Körper trägt viel dazu bei Stress loszuwerden. Gelockert wird durch gezielte Anspannung und Entspannung einzelner Muskelgruppen. Die muskuläre Entspannung ist vor allem geeignet, wenn Sie bereits gestresst sind und sich schlecht konzentrieren können. Folgende Übungen können Sie in Ihren Pausen durchführen:


Übung 1 (im Sitzen):
Umfassen Sie das Lenkrad mit beiden Händen und versuchen Sie es auseinander zuziehen. Richten Sie dabei die Wirbelsäule auf und strecken Sie die Brust heraus. Halten Sie die Spannung 3 bis 6 Sekunden. Danach lassen Sie die Arme locker herunterhängen. (3 Wiederholungen)


Übung 2 (im Stehen):
Nehmen Sie eine stabile Standposition ein. Legen Sie beide Hände auf den Hinterkopf und spannen Sie beide Ellenbogen nach hinten. Halten Sie die Spannung für ca. 8 Sekunden. (3-5 Wiederholungen)


Übung 3 (im Stehen):
Aus einer stabilen Standposition beide Hände falten und die Arme nach oben strecken (die Handflächen zeigen nach oben). Halten Sie die Spannung ca. 8 Sekunden. (3-5 Wiederholungen)

¹ https://aug.dguv.de/fuer-die-p...

² https://www.bg-verkehr.de/medi...


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